Sonderausstellungen 2017

10. September - 15. Oktober 2017

Annegret Dreßel, geboren 1948 in Magdeburg, sagt von sich, dass das Kreative in ihr in Xanten am Niederhein erwacht ist, wo sie aufgewachsen ist. Bereits seit 1989 wohnt sie in Steinheim. Annegret Dreßel Die Modeschmuck-Ausstellung war schon lange geplant, sogar schon bevor am 05.03.2017 das Teddymuseum in Steinheim seine Pforten öffnete. Modeschmuck In der Ausstellung wurde gezeigt, wie aus verschiedenen Materialien ganz individueller Schmuck hergestellt wurde. Die meisten Ausstellungsstücke wurden von Annegret Dreßel selbst angefertigt, einige wurden von ihr nach ihrem eigenen Geschmack ausgesucht und erworben. Ganz verschiedene Werkstoffe - Metall, Fahrradschlauch, verschiedene Steine (Halbedelsteine, Edelsteine und Süßwasserperlen), Knöpfe, Holz, Keramik, Papier, Kautschuck und Leder, Stoffe und Wolle wurden zu Ketten, Armbändern, Ohrschmuck und Ringen verarbeitet. Eine interessante bunte Vielfalt von Formen, Farben und Materialien ist entstanden. Modeschmuck Im Möbelmuseum war der Schmuck unverkäuflich; er konnte später auf der Weihnachtsausstellung im Teddymuseum in Steinheim erworben werden. Der Reinerlös sollte dann zur Erhaltung des Teddymuseums eingesetzt werden..
Die Ausstellung wurde Sonntag, 10. 9. 2017 um 15 Uhr eröffnet und war dann bis zum 15. 10. mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr kostenlos zu sehen. Jedermann war herzlich eingeladen.

18. Juni - 23. Juli 2017

Unter diesem Titel eröffnete das Möbelmuseum am Sonntag, 18. 6. um 15 Uhr eine Sonderausstellung mit Kunstwerken aus nicht alltäglichem Material: Stroh. Tatjana Stöhr Die Höxteranerin Tatjana Stöhr hat aus Stroh unzählige eindrucksvolle Bilder geschaffen, heimische und exotische Tiere, Blumengebinde,Tänzerinnen, Porträts. Die in Kasachstan geborene Künstlerin hatte bereits in ihrer Kindheit die Idee, Stroh für ihre Kunst zu verwenden. Bei der Ausstellungseröffnung wird Tatjana Stöhr die technisch anspruchsvolle Herstellungsweise ihrer Bilder erläutern. Bis zu 60 Stunden benötigt sie für ein Bild, das aus den in heißem Wasser eingeweichten und anschließend zerschnittenen Halmen entsteht. Tiger über 20 Jahre hat sie ihre Technik stetig verfeinert. Für ihre Arbeiten verwendet die ehemalige Biologielehrerin Roggen- oder Weizenstroh. Die Eröffnungsfeier am Sonntag wurde umrahmt von Gitarren- und Akkordeonmusik. Vogel Letztere wurde präsentiert von dem im Möbelmuseum gern gesehenen und gehörten 93-jährigen Hermann Fast aus Höxter.
Zur Eröffnung um 15 Uhr war jedermann herzlich eingeladen. Der Eintritt war frei. Die Ausstellung war zu sehen bis zum 23. Juli 2017.

7. Mai - 11. Juni 2017

Im Wandel der Zeit von der Freihandzeichnung über die Tuschezeichnung bis hin zur digitalen Zeichnung. Die im Möbelmuseum ausgestellte Steinheimer Möbelindustrie geht zurück auf Kunsttischlermeister Anton Spilker. Er ist auch der Großvater des Architekten Heinrich Spilker. Dieser hatte seine Hauptschaffensperiode nach dem zweiten Weltkrieg in den 50er Jahren. Es war die Aufbauphase nach dem Krieg, der Anfang des deutschen „Wirtschaftswunders“. überall wurde gebaut, auch in Steinheim, obwohl ja eigentlich keine Kriegsschäden zu beklagen waren. Aber es gab viele Vertriebene und Flüchtlinge und es wurde dringend Wohnraum gebraucht. Das zweite und dritte Bild zeigen Tochter Mechthild und Sohn Heiner, die zweite Generation. Spilker Mechthild hatte ebenfalls den Beruf des Vaters erwählt. Sie ging schon früh in die Schweiz und ist leider schon vor einigen Jahren verstorben. Heiner Spilker kam 1970 als junger Architekt in eine ganz andere Situation als sein Vater. Galt es doch nicht mehr in erster Linie schnell und viel zu bauen, sondern gehobenen Ansprüchen in einem eher gesättigten Markt gerecht zu werden. Dem Bau von öffentlichen Gebäuden, aber auch dem Wohnungsbau galt seine berufliche Tätigkeit. Spilker Repräsentantin der dritten Generation ist Architektin Petra Spilker-Husemann. Wie überall sind die Anforderungen und Aufgaben für diese Generation anders als für die der vorigen Generationen. Nach einem anspruchsvollen Studium wird von ihr erwartet, dass sie sich auf dem Laufenden hält in den Bereichen Soziologie, Ökologie, Materialkunde, Umweltschutz und vieles mehr. Fertigte der Großvater noch Tuschezeichnungen von Hand an, arbeitete der Vater hauptsächlich am Zeichenbrett, entwirft man heute nur noch am Computer. So zeigte die Ausstellung in den Arbeiten aus drei Generationen der Familie Heinrich Spilker in Steinheim den deutlichen Wandel beim Bau von öffentlichen Geb&aum;luden, aber auch bei der Planung von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern in den vergangenen achtzig Jahren.
Die Ausstellung war zu sehen mittwochs und sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr. Der Eintritt war frei.

19. März - 30. April 2017

Als Vorbereitung auf die Feier des 700jährigen Stadtjubiläums im Jahre 1975 wurde zwei Jahre zuvor die Steim´sche Kirmes ins Leben gerufen. Federführend waren dabei Heinz Gellhaus von der Stadtverwaltung und Heinz Struck vom Stadtrat. Heinz Struck Nachdem die Feierlichkeiten gut verlaufen waren, sollte der Festausschuss aufgelöst werden. Heinz Struck war der Meinung, dass ein solches Gremium dauerhaft zur Förderung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Steinheim wichtig sei, So gründete er mit den Mitgliedern des Festausschusses l976 den Heimatverein Steinheim. Dieser sollte überparteilich und überkonfessionell sein, die bestehenden Vereine unterstützen und das Ansehen der Stadt heben. Heimat- und Denkmalpflege sowie die Erforschung der Stadtgeschichte sollten seine wichtigsten Aufgaben werden. Bis zu seinem frühen Tod 1980 leitete Heinz Struck den neuen Verein. Seither ist Erhard Potrawa ein versierter Vereinsvorsitzender. Heimatverein Zu den selbstgewählten Aufgaben des Heimatvereins gehört die Erforschung der Stadtgeschichte. Bereits 1980 hat er zu diesem Zweck eine Geschichtsreihe begründet, die bisher 18 Publikationen umfasst, von denen der Verein folgende Titel veröffentlichte: Die vielfältigen Aktivitäten des Vereins in den vergangenen 40 Jahren wurden nun in einer umfangreichen Ausstellung im Möbelmuseum anschaulich vorgestellt. Heimatverein Ausflug Johannes Waldhoff hatte die Ausstellung organisiert. Sie zeigte das Leben in den Wandergruppen, beim Zirkus Kumpulus, in den Tanzgruppen, bei den Maifeiern, bei der Steimschen Kirmes und vielen andern Ereignissen. Auch das Möbelmuseum ist eine Tochter des Heimatvereins!
Die sehenswerte Ausstellung war sonntags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr kostenlos zu sehen.

14. Januar - 28. Februar 2017

11. Ausstellung der StKG

Aus der Eröffnungsrede von Regina Schuler in Versform
"Ich will euch begrüßen vom Museumsverein-
Und, denke ich "Galaabend", fällt mir viel ein:
Was ist das für ein Feuerwerk voller Geist und Esprit
Voll Akrobatik und Musik,
voller Glamour, Eleganz und Kritik
an Steinheims Leben und auch Politik
welche Stimmung kommt auf bei rauschenden Festen
die Akteure, sie sind einfach die besten.
Da steht ein Gerd Leifels, er babbelt drauflos.
Der Saal der tobt, die Stimmung ist groß.
Gerd Leifels Und dann die Monika - mit Namen Nolte
Kann schauspielern, wie Witwe Bolte.
Monika Nolte Udo Klare, Chef von Kapelle Kamelle,
macht eben mal ein Schunkellied auf die Schnelle,
Udo Klare und singt dann der eine oder andere Chor,
sind die Zuhörer (fast) immer ganz Ohr,
Dann kommen die Kumpelstilzchen,
(früher Mütterverein)
Denen fällt immer was Neues ein,
Die Prinzengarde voller Schwung
Mädchen sind das oft noch, knackig und jung -
dagegen die Garde, majestätisch, rund und schön
die lassen es viel langsamer gehen.
Doch dieses Jahr, wer hätte das gedacht,
haben sie aus ihren Reihen Prinz Karneval gemacht.
Sei uns willkommen Prinz Volker von der Straße, der neuen
Tust bis Aschermittwoch die Steinheimer Narren betreuen
Es gab auch mal Prinzensingers und Emmerperlen
Steinheims "Eigengewächse" können Herzen erwärmen,
so wie die Bratpfanne und die Coolen Daddys
Fast so schön wie Annegrets Teddys.
Herbert Jürs- als Tulpe allen bekannt
Jahrelang in der Bütt er stand
Meinolf Lambertz Und erst Meinolf Lamberts, der Alterspräsident
Hat dem Karneval unsterbliche Gedichte geschenkt,
so:

"Wir loben uns den Karneval
So wie er lebt in Steinheims Mauern
Und das "Man teou" im Emmertal

Wird alle Zeiten überdauern.

Im Steim´schen Karneval die Akteure
sind einfach spitze:
Drum staune und höre!

Das Archivteam unter Hermann Brak
Hat alles für die Nachwelt aufbewahrt.
Dies ist jetzt schon die elfte Runde
Dafür gilt unser Dank zu dieser Stunde.
Steinheim Manteou!" -